Teguise ist die alte Hauptstadt der Insel.
Die Altstadt von Teguise hat bis zum heutigen Tag sein Bild nicht
verändert und steht seit etwa zwanzig Jahren unter Denkmalschutz.
Nette kleine Häuser, Klöster, Kirchen und gemütliche
Plätzchen bestimmen das Ortsbild. Teguise ist ruhig und verträumt,
nur Sonntags ist hier die Hölle los.
Am Sonntag findet der
wöchentliche Sonntagsmarkt in der Ortsmitte statt, und da
kommen aus allen Himmelsrichtungen die Händler und Bauern,
um ihre Waren feilzubieten. Und die Touristen aus allen Orten
der Insel treffen sich hier dann auch. Eine Anfahrt nach Teguise
sollte man Sonntags am besten mit dem Bus machen, da Parkplätze
rund um den Ort hoffnungslos überfüllt sind. Neben dem
Markttreiben lohnt sich ein Besuch im Palacio Spinola, einem alten
Herrschaftshaus gegenüber der Pfarrkirche.
Über der Stadt Teguise thront auf einem Hügel das Castillo
de Guanapay ( Santa Barbara ), eine mächtige kleine Burg, die im 16. Jahrhundert
erbaut wurde. Sie diente als Fluchtburg für die betuchten Bewohner Lanzarotes.
Zur Burg führt eine kleine Straße hinauf. Allein der Rundblick auf Teguise als
auch über einen Teil der Insel lohnt sich. In der Burg findet man ein kanarische
Emigrantenmuseum mit vielen Originalen, Schiffsmodellen und anderen Unterlagen
über die Auswanderer Lanzarotes.