Leider ist das Thema Sicherheit auch notwendig, da die Kriminalität,
insbesondere die Kleinkriminalität auch auf Lanzarote, wie überall in Europa, zugenommen hat. Im Zeitalter von
Dumpinglöhnen und hoher Arbeitslosigkeit ist das natürlich kein Wunder.
Und wenn man dann "reiche", mit Kameras behängte Touristen vor Augen hat, und das das ganze Jahr über, dann
glauben natürlich die potenziellen Kriminellen, daß es da was zu holen gibt. In
unserem letzten Urlaub im Herbst 2007 wurde auch unsere Unterkunft mehrfach von
Einbrechern heimgesucht und diverse Wertgegenstände gestohlen. Diese gehen
dabei sehr geschickt vor. Sie klettern vom Dach an den Dachrinnen nach
unten, sind dabei sehr geschickt und schnell und suchen nach offenen Fenstern
und Terrassentüren. Auch tagsüber versuchen Sie in die Appartements
einzudringen, wenn sie erwischt werden fragen sie nach Feuer oder einem Glas
Wasser und tun ganz unschuldig und unbeteiligt. Manchmal sind sie zu mehreren
unterwegs, die einen fragen nach Weg, Appartements oder Sonstiges, während die
anderen in nicht geahnter Schnelligkeit die Zimmer inspizieren. Also aufgepasst
!!!!! Das ist nicht nur Lanzarote-Like, das kommt in allen Urlaubsgebieten vor
..... und in den letzten Jahre leider vermehrt.
Daher einige Tipps, die Sie auch
auf Ihrem Lanzarote Urlaub beherzigen sollten, damit es kein böses Erwachen im Urlaub gibt.
Mieten Sie unbedingt einen Safe in Ihrer Anlage und schliessen Sie dort alle Wertgegenstände ein.
Schließen Sie während der Nacht alle Verandatüren und Fenster, besonders wenn keine Gittersicherung vorhanden ist. Auch
in oberen Stockwerken ist das notwendig, denn Einbrecher kommen oft über das Dach.
Lassen Sie, wenn Sie vor Ihrem Appartement oder Bungalow auf einer Liege liegen die Terrassentüren nie unbeaufsichtigt.
Auch kurzfristig keine Kameras, Handies oder Bargeld auf dem Tisch liegenlassen. Die Diebe sind meist schneller als Sie, auch wenn Sie in der Nähe sind.
Geldbörsen und andere Wertsachen gehören an den Mann, z.B in eine Bauchtasche oder einen Brustbeutel. Taschendiebe gibt es überall.
Seien Sie in Ihrer Anlage wachsam in Bezug auf unbekannte Personen und sensibilisieren Sie auch Ihre Nachbarn dafür.
Sollten Sie dennoch einmal Pech haben und bestohlen worden sein, erstatten Sie sofort Anzeige bei der Guardia Civil. Den Täter wird die Polizei
zwar nicht ermitteln, aber Sie haben dann einen Beleg für Ihre Versicherung. Ein Dolmetscher empfiehlt sich dabei, wenn Sie nicht Spanisch sprechen,
denn Deutsch- und Englischkenntnisse sind nur bedingt vorhanden.