Playa Blanca ist wieder ein gepflegter Ort mit schönen Apartment-
und Hotelanlagen. Man findet dort wenig Verkehrslärm, eine schöne Promenade, nette Kneipen und
Restaurants und meist ein wunderschöner Blick übers Wasser nach Fuerteventura. In den
letzten Jahren herrschte rege Bautätigkeit, und wir waren jedesmal entsetzt, wie man aus
dem ursprünglich schönen Ort eine "große Baugrube" machen konnte. Doch in
diesem Jahr ( Oktober/November 2003 ) wurden wir auf das Angenehmste überrascht. Die
meisten Bauaktivitäten sind abgeschlossen, der Ortskern macht einen gemütlichen
Eindruck, die Anlagen sehen meist sauber und gepflegt aus und an den drei Ortsstränden
herrscht buntes Treiben und Urlaubsstiummung. Eine Fußgängerzone läuft parallel zu
Promenade, hier findet man neben kleinen Läden, Banken und Souvenirläden auch einige
Sitzgelegenheiten zum ausruhen.
Playa Blanca ist sehr gewachsen. In Richtung Papagayo-Strände sind
einige Appartementanlagen sowie das Riesenhotel am Rande der Strände neu entstanden, in
Richtung Leuchtturm befinden sich einige Hotelanlagen ( gottseidank meist flach
gebaut ) und viele neue Appartementanlagen, von denen auch einige noch nicht komplett
fertiggestellt sind. Trotz seiner inzwischen großen Ausdehnung macht der Ort heute wieder
einen ruhigen Eindruck, es gibt zwar einige Clubs und Nachtkneipen, aber alles im Rahmen.
Playa Blanca ist aus unserer Sicht heute wieder ein Ort für einen erholsamen Urlaub.
Will man die Umgebung ein wenig erkunden, so lohnt sich ein
ausgedehnter Fußmarsch zu den nahegelegenen Papagayo-Stränden ( siehe auch Strände ). Mit
dem Auto fährt man zum Castillo de las Coloradas am Rande des Ortes, und begibt sich zu
Fuß zu den nahegelegenen Stränden. Auf dem Weg hat man immer wieder Gelegenheit, das
Panorama zu genießen. Man kann sich unterwegs an den Stränden, die wunderschönen
hellen Sand haben, ausruhen, auch ein Bad im Meer ist nicht zu verachten. Doch ein wenig
Zeit sollte man mitbringen.
Die Strände sind auch über eine Straße zu erreichen, eine immer
noch rumpelige Schotterpiste. Dabei wird man aber zur Kasse gebeten ( € 3,00 sind am
Holzhäuschen an der Piste zu zahlen ), in unseren Augen eine moderne Form der
Wegelagerei.
Vom Hafen von Playa Blanca kann man mehrmals täglich mit der Fähre
nach Fuerteventura übersetzen um sich zumindest den Norden der gegenüberliegenden Insel
anzusehen.