Aufgrund ihrer Lage im Atlantik wird das
Klima der Kanarischen Inseln durch den regelmäßigen
Nordostpassat und dem warmen Kanarenstrom beherrscht. Beide Komponenten
sorgen mit ihrer ausgleichenden Wirkung das ganze Jahr über
für frühlingshafte Temperaturen.
Während im Sommer die Temperaturen
kaum über 30 Grad ansteigen, sinken sie auch im Winter kaum
unter 15 Grad. Allerdings kann es doch gelegentlich vorkommen,
daß es vereinzelt "Kälteeinbrüche" gibt,
die die Temperaturen auf bis zu 10 Grad absenken können.
In den Monaten Januar und Februar kann man
bisweilen auch ein paar Regentage auf der Insel erleben, allerdings
sind tagelange graue verhangene Wolkenhimmel wie in Deutschland
kaum bekannt. Wenn es regnet, dann kräftig und kurz, und
dann wird man wieder für längere Zeit blauen Himmel
und Sonne geniessen können.
Im Sommer kann es bisweilen durch den Schirokko,
einem heißen Wüstenwind, zu Beeinträchtigungen
sowohl in den Temperaturen ( bis zu 40 Grad) als auch in der Umwelt
kommen. Calima wie dieses Wetter hier heißt, taucht die
Insel in ein trübliches gelbes Licht, die Luft ist durchsetzt
von kleinen Sand- und Staubpartikeln und durch die fehlende Luftfeuchtigkeit
vom nicht mehr vorhandenen Passat ist jedermann wie gelähmt.
Schirokkotage sind selten und halten sich selten länger als
drei Tage.
Die Wassertemperaturen des Atlantiks unterscheiden
sich doch merklich von denen des westlichen oder östlichen
Mittelmeeres. Sie sind konstanter und bewegen sich von ca.17 Grad
im Winter bis zu ca. 22 Grad im Sommer. Ausreißer nach oben
oder unten sind allerdings möglich, wenn auch nicht von langer
Dauer.